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Die Themen im Fachforum "Wärmeschutz für Wohngebäude"
Ein großes Potenzial für den Klimaschutz liegt auch in München vor allem im Gebäudebestand. Durch Wärmedämmung der Gebäudehülle, Wärmeschutzverglasung oder energieeffiziente Heizsysteme ließe sich der Heizenergieverbrauch von heute durchschnittlich 200 kWh/m²a auf die Hälfte reduzieren.
Auch die neue Energieeinsparverordnung macht Niedrigenergiebauweise nicht zum Standard. Hier sind die Bauherren aufgerufen, über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus zu gehen. Die Entwicklung geht ohnehin in Richtung Niedrigstenergie- und Passivhäuser.
Als Titelthema des Fachforums sind Informationen zu Wärmeschutzmaßnahmen in jedem Treffen gesetzt: Gebäudedämmung durch Einsatz moderner Baustoffe, effiziente Wärmeerzeugung, Wärmerückgewinnung, etc.
Innovationen und Neuerungen müssen stets beworben werden, bevor sie in das tägliche Leben des einzelnen integriert werden. Verschiedene Marketing-Beispiele und -Aktionen versuchen, dem energetischen Bauen und Sanieren auf dem Weg zum Bau-Standard zu helfen.
Moderne Heiztechnik geht einher mit moderner Haustechnik. Von Brennwerttechnik über Lüftungsanlagen bis zu Energieerzeugung über Solaranlagen reicht die Palette.
Die beste Ausrüstung und Technik nützen nichts, wenn sie nicht dementsprechend verarbeitet sind. Qualitätssicherung spielt in der Umsetzung aller Wärmeschutzmaßnahmen eine entscheidende Rolle für deren Effizienz und gewinnt mit steigendem Abforderungsprofil an Bedeutung.
Neue Wege müssen im Bereich der Wärmeerzeugung eingeschlagen werden: Optimale Ausnutzung fossiler Energieträger durch Kraft-Wärme-Kopplung und verstärkter Einsatz erneuerbarer Energieen.
Die Politik setzt die Rahmenbedingungen. Zu wissen, welche Gesetze und Verordnungen wann greifen und was genau aus ihnen heraus zu lesen ist, ist essentiell für die Umsetzung.
Bund, Land und Kommunen fördern energetisches Bauen und Sanieren auch finanziell. Welche Programme gibt es? Wie sehen die Auflagen aus? Was lässt sich kombinieren?
Ob die neuen Techniken und Konzepte im Bau umgesetzt werden, hängt in hohem Maße von Wirtschaftlichkeitsfaktoren ab. Die Investitionen müssen sich rechnen. Anhand von realisierten Beispielen wird die Wirtschaftlichkeit vor Augen geführt.
Gebäude in Passivhausbauweise nutzen auf intelligente Art die Wärme in der Abluft, im Erdreich oder von der Sonne und erreichen einen minimalen Heizenergiebedarf von nur noch 15 kWh/m²a. Hier wird aufgezeigt, wie Passivhauskonzepte realistisch umgesetzt werden können.
Was nützt der beste Wärmeschutz, wenn der Nutzer nicht mit macht? Richtiges Verhalten beim Heizen und Lüften spart Energie und vermeidet Schimmelbildung.
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